Home

“Wenn einmal das Leben der Menschen so vollkommen sein wird, dass es sich von selbst regelt, sind keine Repräsentanten mehr nötig. Wir werden dann eine aufgeklärte Anarchie haben. In einem solchen Staat wird jeder sein eigener Herrscher sein. Jeder wird sich dann so regieren, dass er seinen Nachbarn nie im Wege steht. Im idealen Staat wird also keine politische Macht vorhanden sein, weil überhaupt kein Staat mehr besteht.”

Mahatma Gandhi

nit möööglich!


Kurt Tucholsky
„Denn diese beiden Charaktereigenschaften sind … am Deutschen auf das subtilste ausgebildet: sklavisches Unterordnungsgefühl und sklavisches Herrschaftsgelüst. Er braucht Gewalten, Gewalten, denen er sich beugt, wie der Naturmensch vor dem Gewitter, Gewalten, die er selbst zu erringen sucht, um andere zu ducken. Er weiß: sie ducken sich, hat er erst einmal das ›Amt‹ verliehen bekommen und den Erfolg für sich. Nichts wird so respektiert wie der Erfolg.“

aus dem Vorwort von Kurt Tucholsky zu Heinrich Manns Roman „Der Untertan“ (Juli 1914)

untertannach oben buckeln, nach unten treten

Ich sag’s mal so: Wo kein Handelnder, da weder Herrscher noch Untertan. Wo kein Handelnder, da kann es nur Anarchisten geben, ohne dass diese um ihr Anarchistensein überhaupt wüssten. Auf der konzeptuellen oder Traumebene scheint es Handelnde zu geben, Herrscher und Beherrschte und in Abgrenzung dazu Anarchisten, also Leute, die weder Lust haben, andere zu beherrschen noch sich von anderen beherrschen zu lassen.

Ursprünglichen Post anzeigen 487 weitere Wörter

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s